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Da unterscheiden wir uns von der Bank… 1 aprile 2007

Posted by radioscarpa in mondo del lavoro.
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News: Aus der Südtiroler Tageszeitung (23.03.2007). Artikel von Christoph Franceschini

VERHANDLUNGEN ZUR SICHERHEIT

Die Überfälle auf die Südtiroler Banken nehmen zu, weil die Sicherheitsstandards zu niedrig sind. Die Bankgewerkschaft SGK/UIL schlägt deshalb einen Verhandlungstisch mit den Banken vor.
»Ich bin der festen Überzeugung, dass wir etwas tun müssen, bevor etwas Schreckliches passiert«, sagt Adriano Bozzolan. Der Sekretär der UILCA, der Bankengewerkschaft der SGK/UIL, reagiert damit auf die sich häufenden Banküberfälle in Südtirol.

Die Gewerkschaft hat für diese Tendenz ein klares Erklärungsmuster. Bozzolan: »Es wird bei den lokalen Banken einfach bei der Sicherheit gespart.« So etwa hätten alle grossen nationalen Geldinstitute seit Jahren am Eingang die sogennante»Bussola«, eine Doppeltür mit Schleuse. Gerade diese Vorrichtung mache es Räubern unmöglich, schnell und unbemerkt in eine Filiale zu kommen.

Bei den Südtiroler Geldinstituten ist – wie auch in benachbarten deutschsprachigen Ausland – diese Form der Absicherung kein Thema. »Hier haben wir Eingänge, wo die Räuber locker mit dem Motorrad zum Schalter fahren können«, sagt der Gewerkschafter überspitzt. Nach dem letzten Überfall auf eine Volksbank-Filiale in Kaltern hat Volksbank-Pressesprecher Karl Psenner offen erklärt: »Es ist einfach auch aus ökonomischen Gründen nicht möglich, eine Wache vor jeden Bankschalter zu stellen.« Gleichzeitig regte der Unternehmenssprecher der Volksbank, die seit Jahresanfang bereits fünf Überfälle zu verkraften hat, einen Verhandlungstisch mit den Gewerkschaften zum Thema Sicherheit an.

Diesen Vorschlag nimmt jetzt die UILCA auf. »Wir wollen hier aktiv mitreden«, sagt Bozzolan, »denn es geht vor allem um die Sicherheit der Arbeitnehmer.« Die Richtung, in die sich die Gewerkschaft dabei bewegen will, ist eindeutig. Die Banken solle die Kosten für die Sicherheit deutlich erhöhen. »Wenn wir uns die gut ausgestatteten Bilanzdaten der Geldinstitute anschauen, dann kann man hier wohl etwas mehr investieren«, meint Adriano Bozzolan

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